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Grippeschutzimpfung für die Saison 2017/2018

Im Oktober und November bieten die Medizinischen Dienste wieder allen Beschäftigten eine Grippeimpfung an
  Die Grippe oder Influenza wird durch die Influenza-Viren Typ A, B und C (Typ C spielt für Grippeninfektionen aber kaum eine Rolle) verursacht.
Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen).
Nach einer Inkubationszeit von 1 bis 3 Tagen treten Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Husten und Halsschmerzen auf.
Die Beschwerden sind im Allgemeinen deutlich schwerer als bei sonstigen Erkältungsinfekten.

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Impfterminplan

Bei älteren Personen sowie Menschen mit Vorerkrankungen des Herzens und der Lunge oder anderen schweren Grunderkrankungen kann es jedoch im Rahmen der Grippeerkrankung zu Lungenentzündungen und Verschlechterung der Grunderkrankung, nicht selten auch mit tödlichem Verlauf, kommen.

Eine wirksame Behandlung ist nur in der Frühphase der Erkrankung möglich. Da dieser Zeitpunkt häufig verpasst wird, ist eine vorbeugende Impfung die beste Möglichkeit zur Vermeidung von Komplikationen.

Die jährliche Influenzawelle hat in Deutschland in den vergangenen Jahren meist nach der Jahreswende begonnen (mit Ausnahme der Pandemie 2009). Nach der Impfung dauert es 10 bis 14 Tage, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist. Um rechtzeitig geschützt zu sein, wird deshalb empfohlen, sich bereits in den Monaten Oktober oder November impfen zu lassen.

Gesunde jüngere Menschen sind dadurch - bei guter Übereinstimmung der Impfstämme mit den zirkulierenden Stämmen - zu etwa 90% geschützt. Bei Älteren ist die Schutzrate zwar geringer, wie oben dargestellt werden die mit einer Grippe verbundenen Komplikationen aber deutlich reduziert.

 

Der Influenzaimpfstoff für die Saison 2017/2018

setzt sich gemäß der Empfehlungen der WHO und des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) aus den Antigenen weltweit zirkulierender Varianten folgender Viren zusammen:

  • A/Michigan/45/2015 (H1N1)pdm09 - ähnlicher Stamm

  • A/Hong Kong/4801/2014 (H3N2) - ähnlicher Stamm

  • B/Brisbane/60/2008 - ähnlicher Stamm  

Diese Stammzusammensetzung weicht von der Saison 2016/2017 ab.

In Deutschland sind Influenzaimpfstoffe zahlreicher Hersteller erhältlich. Alle Impfstoffe enthalten die von der WHO festgelegten Antigene der oben genannten Virusstämme. Bis auf wenige Ausnahmen enthalten die Impfstoffe keine Wirkverstärker ("Adjuvanzien"). Dies trifft auch auf den bei unserer Impfaktion verwendeten Impfstoff Vaxigrip® zu.

Wer sollte sich impfen lassen?

Grundsätzlich wird allen Personen eine Grippeschutzimpfung empfohlen, ganz besonders aber:
  • Personen über 60 Jahre
  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens - wie z.B. chronische Krankheiten der Atmungsorgane, chronische Herz-Kreislauf-, Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes und andere Stoffwechselkrankheiten, angeborene oder erworbene Immundefekte - sowie Bewohner von Alten- oder Pflegeheimen
  • Personen mit erhöhtem Ansteckungsrisiko, z.B. medizinsches Personal, Personen mit umfangreichem Publikumsverkehr
  • Jeder, wenn eine intensive Epidemie aufgrund von Erfahrungen in anderen Ländern droht
  • Alle Schwangerern ab 2. Trimenon, bei erhöhtem Risiko durchoben genannte Grundleiden bereits im 1. Trimenon

Wer sollte nicht geimpft werden?

  • Personen mit bekannnter Allergie gegen Hühnereiweiß oder Neomycin
  • Personen mit einer akuten, behandlungsbedürftigen oder fieberhaften Erkrankung bzw. in der Erholungsphase nach einer Erkrankung. In diesem Falle sollte die Impfung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Mögliche Impfreaktionen und -komplikationen

Gelegentlich:
lokale Reaktionen an der Impfstelle: Schmerzen, Schwellung und Rötungen
Selten:
Allgemeinbeschwerden: leichtes Fieber, Müdigkeit, Übelkeit, Kopf-, Gelenkschmerzen. Diese Beschwerden klingen in der Regel innerhalb von 1 bis 2 Tagen ab.
Selten beobachtet wurden:
Nervenschmerzen, Gefühlsstörungen, Krämpfe, Blutgerinnungsstörungen, allergische Reaktionen mit Schock
Sehr selten beobachtet wurden:
Gefäßentzündungen, neurologische Störungen (Entzündungen von Gehirn, Rückenmark, Nerven)

Wem nutzt die betriebliche Grippeimpfung?

Es handelt sich um eine typische win-win-Situation für alle Beteiligten:
Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Krankenkassen

Wer kann an der Impfkampagne 2017/2018 von KIT-MED teilnehmen?

  • Mitarbeiter des KIT Campus Nord und Campus Süd
  • Mitarbeiter sämtlicher KTE-Bereiche und von FIZ
  • Die Impfung kann wahlweise am Campus Nord oder Campus Süd wahrgenommen werden (siehe Impfplan)

    Wer trägt die Kosten?

    • Beratung, Durchführung und Dokumentation der Impfung erfolgen im Rahmen der betriebsärztlichen Beratung ohne zusätzlichen Kosten.
    • Der Impfstoff wird weitestgehend durch die Krankenkassen zurückerstattet.
    • Die restlichen Unkosten, die für die Impfung von KIT-Mitarbeitern anfallen, werden über das Budget der betrieblichen Gesundheitsförderung (Netzwerk Gesundheit) getragen.

     

    Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten des Robert-Koch-Institutes:

    http://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/Influenza/faq_ges.html