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CORONAVIRUS - aktuelle Empfehlungen

CORONAVIRUS – Hinweise und Empfehlungen

(english version below)

Coronavirus ist die geläufigste Bezeichnung für ein neuartiges Virus. Dessen offizieller Name, den die WHO festgelegt hat, lautet Sars-CoV-2. Die aus dem Virus resultierende Lungenkrankheit heißt Covid-19. Bis zu seinem Ausbruch im Dezember 2019 in Wuhan, China, war Sars-CoV-2 unbekannt.

 

Risikobewertung zu COVID-19 durch das RKI (Stand 26.05.2020)

Allgemein

Es handelt sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist aktuell rückläufig. Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit weiterhin insgesamt als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.

Übertragbarkeit

Das Infektionsrisiko ist stark von der regionalen Verbreitung, von den Lebensbedingungen (Verhältnissen) und auch vom individuellen Verhalten abhängig.

Krankheitsschwere

Bei der überwiegenden Zahl der Fälle verläuft die Erkrankung mild. Die Wahrscheinlichkeit für schwere und auch tödliche Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

Situation in Deutschland

Fallzahlen in Deutschland sind auf dem RKI Dashboard www.corona.rki.de bis auf Landkreisebene abrufbar. Ein Situationsbericht (www.rki.de/covid-19-situationsbericht) gibt ebenfalls täglich einen Überblick über das dynamische Infektionsgeschehen und stellt infektionsepidemiologische Auswertungen zur Verfügung.

Einreise nach Deutschland

Seit dem 10.4.2020 weist das Robert Koch-Institut keine internationalen Risikogebiete oder besonders betroffenen Gebiete in Deutschland mehr aus. Ein Übertragungsrisiko besteht sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit. Daher ist es aus epidemiologischer Sicht sinnvoll, die Ausweisung von Risikogebieten auszusetzen. Stattdessen regelt eine Verordnung des Sozialministeriums Baden-Württemberg, dass Personen, die aus einem Staat außerhalb der Bundesrepublik Deutschland einreisen, verpflichtet sind, sich sofort in eine 14-tägige häusliche Quarantäne zu begeben und dies der zuständigen Gesundheitsbehörde mitzuteilen. Von dieser Verordnung ausgenommen sind seit dem 16. Mai 2020 die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie Island, das Fürstentum Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz und das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland, vorausgesetzt, dass dort die Zahl der  Neuinfizierten bei weniger als 50 Fällen pro 100 000 Einwohner kumulativ über die letzten sieben Tagen liegt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KIT, auf die die Verordnung zutrifft, sollen in Rücksprache mit der bzw. dem Vorgesetzen während dieser häuslichen Quarantäne, falls möglich von zu Hause aus arbeiten.

https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-sm/intern/downloads/Downloads_Gesundheitsschutz/200410_SM_CoronaVO_Einreise.pdf External Link External Link

Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg in der der ab dem 27. Mai 2020 sowie ab dem 02.06.2020 gültigen Fassung:

Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO) in der ab 27. Mai 2020 gültigen Fassung (PDF)

Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO) in der ab 2. Juni 2020 gültigen Fassung (PDF)

 

Wie kann ich mich und andere schützen?

 

Wichtigstes Ziel ist es aktuell, Infektionsketten zu unterbrechen und die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Reduzieren Sie direkte soziale Kontakte deshalb so weit wie irgend möglich!

 

Regeln zur Kontaktreduktion:

Der Bund-Länder-Beschluss regelt unter anderem:

•Alle Personen werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

•In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.

•Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Beachten Sie auch die Hinweise der lokalen Behörden.

 

Hygieneregeln:

•Halten Sie beim Husten und Niesen Abstand zu anderen und drehen Sie sich weg; halten Sie die Armbeuge vor Mund und Nase oder benutzen Sie ein Taschentuch, das Sie sofort entsorgen. Husten-und Niesetikette:                                                                https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps/hygiene-beim-husten-und-niesen.html#c6375

•Waschen Sie sich regelmäßig die Hände gründlich mit Wasser und Seife, vermeiden Sie das Berühren von Augen, Nase und Mund (Händehygiene).  Empfehlungen zur Händehygiene: https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/

Verzichten Sie auf das Händeschütteln

 

Welches sind die Symptome und wie verläuft eine Infektion mit Sars-CoV-2?

Die Inkubationszeit – also die Zeit zwischen Ansteckung und ersten Symptomen – liegt nach derzeitigem Stand im Mittel bei 5  bis 6 Tagen, kann aber bis zu 14 Tage betragen. Das ist der Grund dafür, dass Verdachtsfälle zwei Wochen lang isoliert werden.

Die Krankheitsverläufe variieren stark und reichen von symptomlosen Verläufen bis zu – allerdings selten – schweren Lungenentzündungen mit Lungenversagen und Tod.

Es können Fieber, trockener Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Schüttelfrost auftreten. Einige Betroffene leiden an Übelkeit und Durchfall.

Bei den in China erfassten und kumulierten Fällen (n = 55.924 laborbestätigte Fälle; Stand 20.02.2020) werden als häufigste Symptome Fieber und Husten genannt. Dabei verliefen rund 80 Prozent der Erkrankungen mild bis moderat. Durch die in Deutschland ansteigenden Fallzahlen, wird die Datenlage zu demografischen Angaben und auftretenden Symptomen stabiler:

 

Häufig genannte Symptome/Manifestationen

Husten

52 %

Fieber

42 %

Schnupfen

22 %

Pneumonie

2 %

Weitere Symptome: Halsschmerzen, Atemnot, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Konjunktivitis, Hautausschlag, Lymphknotenschwellung, Apathie, Somnolenz

 

In mehreren Studien wird von einer meist plötzlich auftretenden schwerwiegenden Beeinträchtigung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns berichtet. In einer europäischen Multicenterstudie aus Belgien waren 88 % der 417 untersuchten Patienten von einer Geschmacksstörung betroffen und 86 % von einer Geruchsstörung. Bei 12 % der Patienten trat dieses Symptom vor den anderen Symptomen auf.

 

Obwohl schwere Verläufe häufig auch bei Personen ohne Vorerkrankung auftreten, haben bestimmte Personengruppen ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe:

  • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50–60 Jahren)
  • Raucher (schwache Evidenz)
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:
    • des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)
    • chronische Erkrankungen der Lunge (z. B. COPD)
    • Patienten mit chronischen Lebererkrankungen)
    • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
    • Patienten mit einer Krebserkrankung
    • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr herabsetzen können)

 

In den meisten Fällen werden die Infizierten wieder gesund. Die Behandlung verläuft so wie bei anderen Atemwegserkrankungen. Eine spezifische, gegen das Virus selbst gerichtete Therapie steht derzeit nicht zur Verfügung.

 

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des RKI unter „SARS-CoV-2 Steckbrief zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html#doc13776792bodyText3

 

Was tun bei Erkrankungssymptomen?

  • Bleiben Sie zu Hause
  • Vermeiden Sie jeden Kontakt, besonders zu Risikogruppen
  • Rufen Sie an, bevor Sie ein-en Arzt/Ärztin aufsuchen

Wichtig: wer Corona-verdächtige Krankheitssymptome hat, sollte zunächst einen Arzt telefonisch kontaktieren und keinesfalls die Praxis aufsuchen. Ist der Hausarzt nicht erreichbar, dann die Notfallnummer 116 117 wählen. Treten die Beschwerden am Arbeitsplatz im KIT auf, kann - auch hier zunächst telefonisch – Kontakt mit den Medizinischen Diensten aufgenommen werden (Tel. -22070).

Die ursprünglich bis zum 19. April 2020 befristete Möglichkeit der Feststellung der Arbeitsunfähigkeit auf telefonischem Wege bei Versicherten mit Erkrankungen der oberen Atemwege, die keine schwere Symptomatik vorweisen, ist bis zum 4. Mai 2020 verlängert worden. Die Regelung erfuhr insofern eine Änderung, als dass der mögliche Zeitraum der Arbeitsunfähigkeit bei der ersten Feststellung auf bis zu sieben Kalendertage verkürzt wurde. Sie kann jedoch in der Folge auf telefonischem Wege einmalig um bis zu weitere sieben Kalendertage verlängert werden.

Kontaktadresse zum Gesundheitsamt Karlsruhe:

https://www.landkreis-karlsruhe.de/gesundheitsamt

 

COVID-19-Orientierungshilfe des RKI für Personen mit Erkrankungssymptomen: „Bin ich betroffen und was ist zu tun? (9.4.2020)

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Orientierungshilfe_Buerger.pdf?__blob=publicationFile

 

Hinweise zur Gestaltung der häuslichen Isolierung bei COVID-19-Erkrankung:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Flyer_Patienten.pdf?__blob=publicationFile

 

Wann wird ein Test durchgeführt?

Wenn ein begründeter Verdacht auf COVID-19 vorliegt, ist ein Labortest angezeigt. Ob der Verdacht begründet ist, wird anhand von Empfehlungen und Vorgaben des RKI im ärztlichen Gespräch überprüft.

Wenn man keine Symptome hat, sagt ein Test auf Sars-CoV-2 nichts darüber aus, ob man krank werden kann. Zudem würden damit die Testkapazitäten unnötig belastet. Es gilt: „Kein Test ohne Symptome“. Die Testzentren sollten nicht unnötig überlastet werden, damit vor allem diejenigen schnell getestet werden können, bei denen ein begründeter Verdacht besteht oder die zu einer Risikogruppe gehören.

Ein negatives Testergebnis ist immer nur eine Momentaufnahme. Wer heute „negativ“ getestet wird, kann sich morgen schon angesteckt haben.

 

Weitere wichtige Links und Kontaktdaten:

Aktuelles aus Stadt und Landkreis Karlsruhe

https://corona.karlsruhe.de/

Gesundheitsamt Karlsruhe:        

https://www.landkreis-karlsruhe.de/gesundheitsamt

 

Dr. med. Andrea Stahl

Leitende Betriebsärztin

 

 

CORONAVIRUS - Current Recommendations

Corona virus is the most common term used for a new type of virus. Its official name, established by the WHO, is Sars-CoV-2. The lung disease resulting from the virus is called Covid-19. This virus and the disease were unknown before the outbreak in Wuhan, China, in December 2019.

Current Risk Assessment

The worldwide spread of COVID-19 was declared a pandemic by the WHO on March 11, 2020.  The number of cases in Germany currently continues to rise.

The risk to the health of the population in Germany is currently estimated by the Robert Koch Institute (RKI) as being generally "high", and as being “very high” for risk groups. However, this risk varies from region to region.

The probability of severe courses of disease increases with increasing age and pre-existing conditions. The burden on the health care system depends largely on the regional spread of the infection, the available capacities, and the countermeasures taken (isolation, quarantine, social distancing) and can be very high locally. Relevant assessments may change in the short term.

Risk Areas

Since April 10, 2020, the Robert Koch Institute has no longer identified any international risk areas or particularly affected areas in Germany. There is a risk of disease transmission both in Germany and in a huge number of regions worldwide. From an epidemiological point of view, it therefore makes sense to suspend the designation of risk areas. Instead, an ordinance issued by the Baden-Württemberg Ministry of Social Affairs stipulates that persons entering Germany from a foreign country are obliged to immediately enter a 14-days domestic quarantine and to inform the responsible health authorities. Since May 16, 2020 the Member States of the European Union as well as Iceland, the Principality of Liechtenstein, Norway, Switzerland and the United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland have been exempted from this regulation, provided that the number of newly infected persons there is less than 50 cases per 100 000 inhabitants cumulatively over the last seven days. KIT staff to whom the regulation applies should work from home, if possible, in consultation with the supervisor during this home quarantine.

At: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

How Can I Protect Myself and Others?

The most important goal at present is to break chains of infection and contain the spread of the virus. Please reduce direct social contacts as far as possible.

Rules for contact reduction

The decision of the Federal Government and the Länder stipulates, among other things, that:

• everyone reduces contacts with persons outside his/her own household to the absolutely necessary minimum.

• in public, a minimum distance of 1.5 m is maintained wherever possible.

• staying in public space is only permitted alone, with one other person not living in one’s household, or together with members of one’s own household. The local authorities’ instructions shall be followed.

Hygiene rules:

When coughing and sneezing, keep your distance and turn away; hold the crook of your arm in front of your mouth and nose or use a handkerchief that you should dispose of immediately. Coughing and sneezing etiquette:

https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps/hygiene-beim-husten-und-niesen.html#c6375 

• Wash your hands thoroughly and regularly with soap and water, avoid touching your eyes, nose, and mouth (hand hygiene). Read more: https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/ 

Do not shake hands.

What are the Symptoms and What is the Course of Infection with Sars-CoV-2?

The incubation period – which is the time between infection and the onset of the first symptoms - is currently 5-6 days on average, but can also be up to 14 days. This is the reason why suspected cases are isolated for two weeks.

The course of the disease varies greatly and ranges from asymptomatic progression to rare severe pneumonia followed by lung failure and death.

Fever, dry cough, rhinitis and fatigue, respiratory problems, sore throat, headache, aching limbs and shivering may occur. Some people suffer from nausea and diarrhea.

From the cumulative cases recorded in China (n = 55,924 laboratory-confirmed cases; as of February 20, 2020), fever and cough are reported as the most frequent symptoms. Around 80 % of the cases were mild to moderate. Due to the increasing number of cases in Germany, the data situation regarding demographic data and occurring symptoms becomes more stable:

Although severe courses of the disease often occur in people without previous illnesses, certain groups of people have an increased risk of severe courses of the disease: these are older people (with a steadily increasing risk of severe courses from around 50-60 years of age), smokers, people with certain previous illnesses, and patients with a weakened immune system.

Frequently mentioned symptoms/manifestations

Coughing

52 %

Fever

42 %

Cold

22 %

Pneumonia

2 %

Other symptoms: Sore throat, shortness of breath, headache, loss of appetite, weight loss, nausea, abdominal pain, vomiting, diarrhea, conjunctivitis, skin rash, swelling of lymph nodes, apathy, somnolence.

Several studies report a serious impairment of the sense of smell and/or taste, which usually occurs suddenly. In a European multicenter study from Belgium, 88% of the 417 patients examined were affected by a taste disorder and 86% by a smell impairment. In 12% of the patients, these symptoms occurred before the other symptoms.

Although severe courses of disease often occur in people without previous illness, certain groups of people have an increased risk of severe courses of disease:

- older persons (with a steadily increasing risk of severe courses from about 50-60 years of age)

- Smokers (weak evidence)

- People with certain pre-existing conditions:

o of the cardiovascular system (e.g. coronary heart disease and high blood pressure)

o chronic diseases of the lungs (e.g. COPD)

o patients with chronic liver diseases)

o patients with diabetes mellitus

o patients with cancer

o Patients with a weakened immune system (e.g. due to a disease associated with an immunodeficiency or through the regular intake of medication that can reduce the immune defense)

In most cases, the infected persons get well again. The treatment is the same as for other respiratory diseases. A specific therapy, i.e. one directed against the virus itself, is currently not available.

Read more on the website of RKI at “SARS-CoV-2 Steckbrief zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)“ (in German only).

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html#doc13776792bodyText3

What to Do if an Infection is Suspected?

• Stay at home.

• Avoid any contact with other persons, especially with risk-group persons.

• Do not go to see the doctor before having contacted him/or by telephone.

Please note: Anyone who has symptoms suspected of corona should first contact a doctor by telephone and under no circumstances should visit the doctor’s practice. If your family doctor is not available, please dial the emergency number 116 117. If the symptoms occur at the workplace at KIT, contact can be made - also initially by telephone - with the Medical Services (Tel. -22070).

The possibility of determining incapacity to work by telephone for insured persons with upper respiratory tract diseases who do not show severe symptoms, originally limited until 19 April 2020, has been extended until 4 May 2020. The regulation has been changed in that the possible period of incapacity to work has been reduced to up to seven calendar days at the time of the first assessment. However, it can subsequently be extended once by telephone for up to a further seven calendar days.

The Karlsruhe Health Office can be contacted at:

https://www.landkreis-karlsruhe.de/gesundheitsamt

COVID-19: Am I affected and what should I do? Guidance for citizens (May 6, 2020, RKI guideline, available in German only)

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Orientierungshilfe_Buerger.pdf?__blob=publicationFile

 Note on self-isolation at home with confirmed COVID-19 (English version, updated May 12, 2020)

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Quarantaene/Isolierung_Flyer_EN.pdf?__blob=publicationFile

 

When is a test carried out?

If there is a well-founded COVID-19 suspicion, a laboratory test is indicated. Whether or not the suspicion is justified will be checked in a medical consultation on the basis of the RKI recommendations and guidelines.

If you have no symptoms, a test for Sars-CoV-2 will not tell you whether you can get sick. Unnecessary testing would also put an unnecessary strain on the test capacity. The rule is "no test without symptoms." The test centers should not be unnecessarily overloaded, so that especially those who are reasonably suspected or who belong to a risk group can be tested quickly.

A negative test result is always just a “snap-shot“. Anyone tested negative today could be infected tomorrow.

Other important links and contact details

Corona-related news from the city and district of Karlsruhe

https://corona.karlsruhe.de/

Karlsruhe Health Office

https://www.landkreis-karlsruhe.de/gesundheitsamt

 

Dr. med. Andrea Stahl

Chief Company Physician