Medizinische Dienste (MED)

CORONAVIRUS - aktuelle Empfehlungen

(English version below)

Beratungsangebote bei MED

Hygienemaßnahmen

Coronafall im Betrieb - Handlungsanweisung

Risikogruppe für schweren COVID19-Verlauf

Mutterschutz zu Zeiten von SARS-CoV-2

Erste Hilfe im Betrieb zu Zeiten von SARS-CoV-2

Informationen zur Corona-Schutzimpfung

Unterstützung für Körper, Geist und Seele

Reiseinformationen/Quarantäneregelung bei Einreisen

Weitere Informationen

 

 

CORONAVIRUS – Hinweise und Empfehlungen

 

Coronavirus ist die geläufigste Bezeichnung für ein neuartiges Virus. Dessen offizieller Name, den die WHO festgelegt hat, lautet Sars-CoV-2. Die aus dem Virus resultierende Lungenkrankheit heißt Covid-19. Bis zu seinem Ausbruch im Dezember 2019 in Wuhan, China, war Sars-CoV-2 unbekannt.

 

Wie erfasst das RKI die Situation in Deutschland, wie schätzt das RKI die Lage ein und welche Empfehlungen gibt es für die Fachöffentlichkeit?

Das RKI analysiert fortlaufend verschiedene Datenquellen, um die Lage in Deutschland so genau wie möglich erfassen und einschätzen zu können. Dazu zählen unter anderem die offiziellen Meldedaten, aber auch Informationen aus bereits bestehenden Surveillance-Systemen (z.B. zur Influenza) und aus Projekten und Studien, die im Rahmen der COVID-19-Pandemie - auch in Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen - entstehen. Auch die Anzahl der in Deutschland insgesamt durchgeführten Labortests auf SARS-CoV-2 wird erfasst. Alle Informationen werden bewertet und im täglichen Situationsbericht veröffentlicht.

Darüber hinaus arbeitet das Institut eng mit verschiedenen Behörden und Einrichtungen zusammen - auf internationaler und nationaler Ebene. Auf dieser Basis erstellt das Institut Empfehlungen für die Fachöffentlichkeit, welche Maßnahmen ergriffen werden sollen, um die Gesundheit zu schützen und die Weiterverbreitung der Erkrankung hinauszuzögern.

Alle Informationen und Dokumente sind unter www.rki.de/covid-19 abrufbar. Sie werden kontinuierlich an die Lage angepasst. 

Eine Lagebeschreibung und Risikobewertung ist ebenfalls im täglichen Situationsbericht zu finden. Fortlaufend aktualisierte Informationen zum Erreger werden in einem Steckbrief zu COVID-19 zur Verfügung gestellt.

 

Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg in der ab dem 11. Januar 2021 gültigen Fassung:

http://www.baden-wuerttemberg.de/corona-verordnung

 

Wie kann ich mich und andere schützen?

  • Beachten Sie die AHA+A+L-Regel:
    • Abstand halten: Achten Sie auf einen Mindestabstand von mindestens 1.5 Meter zu anderen Personen.
    • Hygiene beachten: Befolgen Sie die Hygieneregeln in Bezug auf Niesen, Husten und Händewäschen.
    • Alltagsmasken: Tragen Sie eine Alltagsmaske bzw. Mund-Nasen-Bedeckung dort, wo es vorgeschrieben ist. Bleiben Sie informiert über die aktuellen Bestimmungen.
    • Corona-App nutzen
    • Regelmäßig Lüften: Faustregel für Büroräume: stündlich über die gesamte Fensterfläche zwischen 3 Minuten (im Winter) und 10 Minuten (im Sommer) lüften; Besprechungs- und Seminarräume mindestens 20 Minuten lüften.
  • Bleiben Sie, so oft es geht, zu Hause. Beschränken Sie insbesondere die persönlichen Begegnungen mit älteren oder chronisch kranken Menschen zu deren Schutz. Nutzen Sie stattdessen vermehrt die Kommunikation durch Telefon, E-Mail, Videogespräche usw.
  • Vermeiden Sie Berührungen wie z. B. Händeschütteln oder Umarmungen.
  • Stärken Sie Ihre körpereigenen Abwehrkräfte durch ausreichend Bewegung und Sport, gesunde Ernährung und genügend Schlaf. Begrenzen Sie Ihren Alkoholkonsum.
  • Wenn eine Person in Ihrem Haushalt erkrankt ist, sorgen Sie nach Möglichkeit für eine räumliche Trennung und genügend Abstand zu den übrigen im Haushalt lebenden Personen.
  • Wenn bei Ihnen selbst Krankheitszeichen auftreten, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus hindeuten können, sollten Sie unbedingt zu Hause bleiben und sich ggf. telefonisch durch Ihren Hausarzt oder Betriebsarzt beraten lassen. Telefonische Krankschreibungen wegen Erkältungsbeschwerden sind ab 19.10.2020 wegen der Corona-Lage wieder bundesweit möglich.
  • Schieben Sie notwendige Arztbesuche auch bei anderen Erkrankungen neben COVID-19 nicht auf.
  • Für Treffen mit anderen außerhalb Ihrer Wohnung - z.B. zum Spazierengehen, zum Sporttreiben oder auf dem Spielplatz – beachten Sie bitte die gültige Corona-Verordnung des  jeweiligen Bundeslandes. Die Abstandsregeln müssen auch weiterhin beachtet werden.

Quelle: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/verhaltensregeln.html#c12133

 

Hygieneregeln:

•Halten Sie beim Husten und Niesen Abstand zu anderen und drehen Sie sich weg; halten Sie die Armbeuge vor Mund und Nase oder benutzen Sie ein Taschentuch, das Sie sofort entsorgen. Husten-und Niesetikette:                                                                https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps/hygiene-beim-husten-und-niesen.html#c6375

•Waschen Sie sich regelmäßig die Hände gründlich mit Wasser und Seife, vermeiden Sie das Berühren von Augen, Nase und Mund (Händehygiene).  Empfehlungen zur Händehygiene: https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/

Verzichten Sie auf das Händeschütteln

 

Welches sind die Symptome und wie verläuft eine Infektion mit Sars-CoV-2?

Die Inkubationszeit – also die Zeit zwischen Ansteckung und ersten Symptomen – liegt nach derzeitigem Stand im Mittel bei 5  bis 6 Tagen, kann aber bis zu 14 Tage betragen. Das ist der Grund dafür, dass Verdachtsfälle zwei Wochen lang isoliert werden.

Die Krankheitsverläufe variieren stark und reichen von symptomlosen Verläufen bis zu – allerdings selten – schweren Lungenentzündungen mit Lungenversagen und Tod.

Es können Fieber, trockener Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Schüttelfrost auftreten. Einige Betroffene leiden an Übelkeit und Durchfall.

Bei den in China erfassten und kumulierten Fällen (n = 55.924 laborbestätigte Fälle; Stand 20.02.2020) werden als häufigste Symptome Fieber und Husten genannt. Dabei verliefen rund 80 Prozent der Erkrankungen mild bis moderat. Durch die in Deutschland ansteigenden Fallzahlen, wird die Datenlage zu demografischen Angaben und auftretenden Symptomen stabiler:

 

Häufig genannte Symptome/Manifestationen

Symptome COVID-19-Infizierter in Deutschland (Meldedaten)

Husten

45 %

Fieber

38 %

Schnupfen

20 %

Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns*

15 %

Pneumonie

3,0 %

Weitere Symptome:
Halsschmerzen, Atemnot, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Konjunktivitis, Hautausschlag, Lymphknotenschwellung, Apathie, Somnolenz.

 

Obwohl schwere Verläufe häufig auch bei Personen ohne Vorerkrankung auftreten, haben bestimmte Personengruppen ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe:

  • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50–60 Jahren)
  • Raucher (schwache Evidenz)
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:
    • des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)
    • chronische Erkrankungen der Lunge (z. B. COPD)
    • Patienten mit chronischen Lebererkrankungen)
    • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
    • Patienten mit einer Krebserkrankung
    • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr herabsetzen können)

 

In den meisten Fällen werden die Infizierten wieder gesund. Die Behandlung verläuft so wie bei anderen Atemwegserkrankungen. Eine spezifische, gegen das Virus selbst gerichtete Therapie steht derzeit nicht zur Verfügung.

 

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des RKI unter „SARS-CoV-2 Steckbrief zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html#doc13776792bodyText3

 

Was tun bei Erkrankungssymptomen?

  • Bleiben Sie zu Hause
  • Vermeiden Sie jeden Kontakt, besonders zu Risikogruppen
  • Rufen Sie an, bevor Sie ein-en Arzt/Ärztin aufsuchen

Wichtig: wer Corona-verdächtige Krankheitssymptome hat, sollte zunächst einen Arzt telefonisch kontaktieren und keinesfalls die Praxis aufsuchen. Ist der Hausarzt nicht erreichbar, dann die Notfallnummer 116 117 wählen. Treten die Beschwerden am Arbeitsplatz im KIT auf, kann - auch hier zunächst telefonisch – Kontakt mit den Medizinischen Diensten aufgenommen werden (Tel. -22070). Telefonische Krankschreibungen wegen Erkältungsbeschwerden sind ab 19.10.2020 wegen der Corona-Lage wieder bundesweit möglich.

Siehe auch -> Ablaufschema Erkältungssymptome

 

Kontaktadresse zum Gesundheitsamt Karlsruhe:

https://www.landkreis-karlsruhe.de/gesundheitsamt

 

COVID-19-Orientierungshilfe des RKI für Personen mit Erkrankungssymptomen: „Bin ich betroffen und was ist zu tun?

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Orientierungshilfe_Buerger.pdf?__blob=publicationFile

 

Hinweise zur Gestaltung der häuslichen Isolierung bei COVID-19-Erkrankung:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Flyer_Patienten.pdf?__blob=publicationFile

 

Labordiagnostische Nachweisverfahren für eine SARS-CoV-2-Infektion

Der Nachweis einer akuten Infektion mit SARS-CoV-2 erfolgt mittels direktem Erregernachweis (z.B. Nachweis von genetischem Material mittels PCR, Nachweis von Virusprotein mittels Antigentests. Virusisolierung), der Nachweis abgelaufener Infektionen mittels Antikörpernachweis.

PCR-Test (polymerase chain reaction):

Dabei werden Bestandteile des Erbguts des Virus über hoch-empfindliche, molekulare Testverfahren nachgewiesen. Die reine Testzeit beträgt hierbei etwa vier bis fünf Stunden. Die Zeit zwischen Entnahme der Probe (z. B. Rachenabstrich) und Ergebnismitteilung kann ein bis zwei Tage betragen. Je nach Aufkommen an Proben kann die Mitteilung des Ergebnisses jedoch auch länger dauern. Dieser Test wird üblicherweise zum Nachweis einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 durchgeführt. Testmaterial sind Nase-Rachen-Abstriche.

Antigen-Test:

Antigen-Tests weisen bestimmte Virus-Eiweiße in entsprechendem Probenmaterial (im Fall von SARS-COV-2 aus Nasen-Rachen-Abstrich) nach. Antigen-Tests, die kommerziell vermarktet werden, sind entweder für den Einsatz vor Ort (Antigen-Schnelltest) oder als Labortest für die Untersuchung größerer Probenmengen geeignet. Antigen-Tests können eine sinnvolle Ergänzung der (PCR-) Testkapazitäten darstellen, wo in der frühen Phase der Infektion schnell (vor Ort, z. B. vor Besuch einer Pflegeeinrichtung) eine erste Vorentscheidung über das mögliche Vorliegen einer übertragungsrelevanten Infektion bei einer Person gefällt werden soll. Allerdings können Antigen-Tests aufgrund ihrer geringeren Empfindlichkeit nur unter bestimmten Voraussetzungen eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Maßnahmen darstellen (weitere fachliche Ausführungen zur Nationalen Teststrategie bietet das Robert Koch-Institut). Alle Antigen-Schnelltests, die sich zurzeit auf dem Markt befinden, müssen von geschultem, medizinischem Personal durchgeführt werden. Dabei müssen auch entsprechende Arbeitsschutzmaßnahmen für das medizinische Personal berücksichtigt werden.

Antikörper-Test:

Es werden Antikörper, die das Immunsystem speziell gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 gebildet hat, im Blut bzw. Serum nachgewiesen. Dieser Test ist insbesondere für Forschungsfragen sinnvoll. Nach dem Auftreten von Symptomen vergehen in der Regel ein bis zwei Wochen (in Einzelfällen auch mehr), bis diese spezifischen Antikörper nachweisbar sind. SARS-CoV-2-Antikörper können auch nach Abklingen von Symptomen bzw. nach Eliminierung des Virus aus dem Körper nachgewiesen werden. Antikörpertests sind zur Feststellung einer aktuell vorliegenden Infektion nicht geeignet. Sie können aber die Diagnostik ergänzen, insbesondere wenn zwei aufeinanderfolgende Blutproben untersucht werden und Antikörperverläufe analysiert werden. 

Quelle und weitere Informationen siehe:

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/fragen-und-antworten/verdacht-auf-eine-infektion-und-test.html#faq4279

Möglichkeit von Corona-Antigen-Schnelltests bei den Medizinischen Diensten des KIT

MED verfügt über Corona-Antigen-Schnelltests.  

Es werden nur Tests eingesetzt, die lt. Herstellerangaben die durch das Paul-Ehrlich-Institut in Abstimmung mit dem Robert-Koch-Institut festgelegten Mindestkriterien erfüllen und ist beim BfArM gelistet sind.

Wie oben erläutert, haben Antigen-Schnelltests keine ganz so hohe Aussagekraft wie PCR-Tests, die im Labor durchgeführt werden. Aufgrund der knapper werdenden Testressourcen und oft langen Wartezeit auf Ergebnisse, ergeben sich derzeit trotzdem einige Testanlässe im Betrieb, wie z.B.

  • Personen erhalten während der Anwesenheit am KIT die Mitteilung, dass sie an Tagen zuvor Kontakt mit einer positiv Getesteten bzw. erkrankten Person hatten: wenn diese Mitarbeiter voraussichtlich Kategorie-1 Kontaktpersonen sind, könnten diese bevor sie sich in die angezeigte sofortige häusliche Isolation begeben, bei MED einem Schnelltest erhalten, und falls dieser positiv ist, muss die Ermittlung auf die „Kontaktpersonen der Kontaktperson“ ausgedehnt werden, um die Infektkette möglichst früh zu unterbrechen. Ein negativer Schnelltest wird aber in diesem Fall nicht von der Absonderungspflicht entbinden.
  • Ein Mitarbeiter erkrankt während der Anwesenheit im KIT (z.B. Fieber, Halsschmerzen entwickeln sich plötzlich) und er/sie hatte in den letzten 2 Tagen engen Kontakt mit anderen Personen: auch hier empfiehlt sich ein Schnelltest, bevor sich die Person nach Hause begibt.
  • Ein Mitarbeiter hat leichte Erkältungssymptome, die nicht ganz Corona-typisch sind, fühlt sich im Allgemeinbefinden nicht wesentlich beeinträchtigt und muss dringend eingesetzt werden, z.B. weil Wochenende, Schicht, kein Ersatz möglich: wenn in diesem Fall Test negativ, ist ein Einsatz zumindest an diesem Tag möglich (besser ist aber bei jeglichen Erkältungssymptomen entsprechend der Empfehlung des RKI 5 Tage zu Hause bleiben, und erst nach 48 h Symptomfreiheit wieder an den Arbeitsplatz zu kommen)
  • Rückkehrer von Dienstreisen in ausländische Risikogebiete (Abkürzung der Quarantäne von 10 auf 5 Tage durch Test möglich) oder Ankunft neuer Mitarbeiter aus Risikogebieten

Tests, die für geplante private Reisen gefordert sind bzw. Tests für Rückkehrer von privaten Reisen können nicht angeboten werden.

Ziel der Testungen im Betrieb ist die schnelle Aufdeckung von möglichen Infektionsherden und Vermeidung weiterer Infektionen. Es geht nicht darum, die hausärztliche Diagnostik zu ersetzen.

Daher ist vorher möglichst unter Einbeziehung der zuständigen Führungskraft die jeweilige Konstellation und Sinnhaftigkeit einer Testung geklärt werden.

Beschäftigte können nicht zu einer Testteilnahme verpflichtet werden.

Die Möglichkeit eines Tests ist abhängig von den jeweiligen personellen Ressourcen von MED und voraussichtlich nicht zu allen Zeiten leistbar. Eine vorherige telefonische Anmeldung ist Voraussetzung.

Abklärung der Testindikation und Terminvereinbarung unter:

22070 (MED-Ambulanz)

Tests werden bei MED am Campus Nord Geb. 124 (Testkandidaten sollen aus Infektionsschutzgründen den Nordeingang der Strahlenunfallambulanz nutzen) bereits durchgeführt, am Campus Süd wird eine Teststelle, die bei Bedarf durch MED besetzt wird, auf dem Gelände des Sportinstituts eingerichtet.

Die Datenschutzerklärung sollte bereits unterschrieben zum Testtermin mitgebracht werden.

 

Dr. med. Andrea Stahl

Leitende Betriebsärztin

 

 

CORONAVIRUS - Current Recommendations

CORONAVIRUS - Notes and recommendations


Coronavirus is the most common name for a new type of virus. Its official name, established by the WHO, is Sars-CoV-2. The lung disease resulting from the virus is called Covid-19. Sars-CoV-2 was unknown until its outbreak in Wuhan, China, in December 2019.

 

How does RKI capture the situation in Germany, how does RKI assess the situation, and which recommendations does it give for the expert public?

RKI continuously analyzes various data sources to capture and assess the situation in Germany as precisely as possible. Among these sources are the official infection data reported as well as information from already existing surveillance systems (e.g. for influenza) and data from projects and studies made in connection with the Covid-19 pandemic, also in cooperation with other institutions. In addition, the total number of laboratory tests for SARS-CoV-2 made in Germany is recorded. All data are then evaluated and published in the daily situation report.

Moreover, RKI closely cooperates with many authorities and institutions on the national and international level. On this basis, RKI derives recommendations for the expert public as to which measures are to be taken to protect health and to slow down further spreading of the disease.

All information and documents are available at https://www.rki.de/EN/Home/homepage_node.html. They are updated continuously.   

A description of the situation and risk assessment can also be found in the daily situation report. Updated information on the pathogen is made available in a fact sheet on Covid-19.

 

Corona Ordinance of the State of Baden-Württemberg effective as of December 1, 2020:

http://www.baden-wuerttemberg.de/corona-verordnung (in German)

 

How can I protect myself and others?

  • Observe the following rules:
    • Distancing: Observe a minimum distance of at least 1.5 m to other persons.
    • Hygiene: Observe the hygiene rules concerning sneeze, cough, and hand washing.
    • Community masks: Wear a community mask or mouth/nose protection wherever this is required. Stay informed about latest regulations.
    • Use the Corona-App
    • Ventilate regularly: Rule of thumb for offices: Fully open the window between 3 minutes (in winter) and 10 minutes (in summer) every hour; ventilate meeting and seminar rooms at least every 20 minutes.

  • Stay at home as often as possible. Limit personal meetings with elderly or chronically ill persons for their protection. Use communication by phone, email, video, etc. instead.
  • Avoid contact, such as shaking hands or hugs.  
  • Strengthen your body’s own resistance by sufficient exercise and sports, healthy nutrition, and sufficient sleep. Limit your consumption of alcohol.
  • If one person of your household has been infected, ensure spatial separation, if possible, and sufficient distance to the others persons living in this household.
  • If you have symptoms that might indicate an infection with the Corona virus, stay at home and seek the advice from your family doctor or company physician, if necessary.  Sick certificates by telephone due to cold symptoms are possible again countrywide beginning 19.10.2020 because of the Corona situation
  • Do not postpone necessary visits to the doctor’s in cases of diseases other than COVID-19.
  • When meeting other persons outside of your apartment, e.g. for a walk, for sports, or on the playground, observe the valid Corona Ordinance of the respective federal state. Continue to observe distancing rules.

Source: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/verhaltensregeln.html#c12133 (in German)

Hygiene rules:

-While coughing or sneezing, keep your distance from others and turn away; keep the crook of your arm in front of your mouth and nose or use a handkerchief, which you must dispose of immediately. Cough and sneeze label: https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps/hygiene-beim-husten-und-niesen.html#c6375

-Wash your hands thoroughly with soap and water regularly, avoid touching your eyes, nose and mouth (hand hygiene).  Recommendations for hand hygiene: https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/

-Waive the handshake


What are the symptoms and how does an infection with Sars-CoV-2 proceed?

The incubation period - the time between infection and first symptoms - is currently 5 to 6 days on average, but can be up to 14 days. This is the reason why suspected cases are isolated for two weeks.

The course of the disease varies greatly and ranges from asymptomatic progression to - although rarely - severe pneumonia with lung failure and death.

Fever, dry cough, rhinitis and fatigue, breathing problems, neck scratches, headaches, aching limbs and chills may occur. Some people suffer from nausea and diarrhoea.

Among the cases recorded and accumulated in China (n = 55,924 laboratory-confirmed cases; as of 20.02.2020), fever and cough are cited as the most frequent symptoms. Around 80 percent of the cases were mild to moderate. Due to the increasing number of cases in Germany, the data situation regarding demographic data and occurring symptoms is becoming more stable:

 

Frequently mentioned symptoms/manifestations

Cough

45%

Fever

38%

Sniffles

20%

Disturbance of the sense of  smell and/or taste

15 %

Pneumonia

  3 %

 

Other symptoms: Sore throat, shortness of breath, headache, loss of appetite, weight loss, nausea, abdominal pain, vomiting, diarrhea, conjunctivitis, skin rash, swelling of lymph nodes, apathy, somnolence

 

Although severe courses of disease often occur in people without previous illness, certain groups of people have an increased risk of severe courses of disease:

    older persons (with a steadily increasing risk of severe courses from about 50-60 years of age)
    Smoker (weak evidence)
    People with certain pre-existing conditions:
        the cardiovascular system (e.g. coronary heart disease and high blood pressure)
        chronic diseases of the lungs (e.g. COPD)
        patients with chronic liver diseases)
        Patients with diabetes mellitus
        Patients with cancer
        Patients with a weakened immune system (e.g. due to a disease associated with an immunodeficiency or through the regular intake of medication that can reduce the immune defence)


In most cases, the infected persons will recover. The treatment is the same as for other respiratory diseases. A specific therapy directed against the virus itself is currently not available.


Further information can be found on the RKI website under "SARS-CoV-2 Coronavirus Disease Profile-2019 (COVID-19)".

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html#doc13776792bodyText3


What to do if symptoms occur?

    Stay at home
    Avoid any contact, especially with risk groups
    Call before you see a doctor

Important: anyone who has symptoms suspected of corona should first contact a doctor by telephone and under no circumstances visit the practice. If the family doctor is not available, dial the emergency number 116 117. If the symptoms occur at the workplace at KIT, contact can be made - also initially by telephone - with the Medical Services (Tel. -22070). Sick certificates by telephone due to cold symptoms are possible again countrywide beginning 19.10.2020 because of the Corona situation

Contact address of the Karlsruhe Health Office:

https://www.landkreis-karlsruhe.de/gesundheitsamt


COVID-19 orientation aid of the RKI for people with symptoms of illness: "Am I affected and what should I do? (9.4.2020)

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Orientierungshilfe_Buerger.pdf?__blob=publicationFile


Notes on the design of home isolation for COVID-19 disease:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Flyer_Patienten.pdf?__blob=publicationFile


Further important links and contact details:

News from the city and county of Karlsruhe

https://corona.karlsruhe.de/

Karlsruhe Health Authority:        

https://www.landkreis-karlsruhe.de/gesundheitsamt

 

Laboratory Diagnostics for Detection of a SARS-CoV-2 Infection

An acute SARS-CoV-2 infection is detected by means of direct pathogen identification (e.g. detection of genetic material by PCR, detection of virus protein by antigen tests, virus isolation). Past infections can be detected by antibody identification. 

PCR Test (Polymerase Chain Reaction):

By means of highly sensitive, molecular test procedures, constituents of the genetic material of the virus are detected. Test duration proper amounts to about 4 to 5 hours. The time between taking the sample (e.g. throat swab) and communication of the results may be one to two days. Depending on the numbers of samples to be examined, however, it may also take longer until the findings can be communicated. This test is usually carried out to detect an infection by the SARS-CoV-2 Corona virus. The samples tested are nose-throat swabs.

Antigen Test:

Antigen tests detect certain virus proteins in the sample material (in case of SARS-CoV-2, nose-throat swabs). Commercially available antigen tests may be used for rapid testing on the spot (antigen rapid tests) or for laboratory examinations of larger sample volumes. Antigen tests reasonably complement (PCR) test capacities, if a first decision is needed regarding potential existence of a transmission-relevant infection of a person in the early phase of the infection (on the spot, e.g. before visiting a care facility). Due to their smaller sensitivity, however, antigen tests are reasonable under certain conditions only (for more details, click the national test strategy of the Robert Koch Institute). All antigen rapid tests that are commercially available at the moment have to be made by trained medical staff. In this case, the occupational safety requirements for medical staff have to be taken into account.

Antibody Test:

This test detects antibodies formed by the immune system against the SARS-CoV-2 Corona virus in the blood or serum. This test is especially suited for research purposes. After the development of symptoms, it takes usually one to two weeks (in some cases also more) for these specific antibodies to be detected. SARS-CoV-2 antibodies can also be detected after the symptoms have disappeared or after elimination of the virus from the body. Antibody tests are not suited for detecting a currently existing infection. However, these tests may complement diagnostics in particular when two successive blood samples are examined and antibody characteristics are analyzed.

Source and further information:

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/fragen-und-antworten/verdacht-auf-eine-infektion-und-test.html#faq4279 (in German).

Possibility of Having Corona Antigen Rapid Tests Carried out by the Medical Services of KIT

MED has Corona antigen rapid tests.  

Tests meeting the minimum criteria defined by the Paul Ehrlich Institute in agreement with the Robert Koch Institute and listed with the BfArM are used only.

As mentioned above, antigen rapid tests are not as sensitive as PCR tests at a laboratory. Due to scarcer test resources and often long waiting times for results, however, antigen tests are reasonable under the following conditions:

  • Persons present at KIT are informed that they had contact to a positively tested or infected person on the days before. If these staff members presumably are category-1 contact persons, they may undergo a rapid test by MED before they directly self-isolate at home. If this test is positive, the “contact persons of this contact person” can be determined quickly in order to interrupt the chain of infections as early as possible. In this case, a negative rapid test, however, will not exonerate the said person from the obligation to self-isolate.
  • An employee develops symptoms of an infection while being present at KIT (e.g. fever or a sore throat, etc. develop suddenly) and he/she had close contact to other persons during the past two days. Again, a rapid test is recommended before the person goes home.
  • An employee has weak symptoms of a cold, which are not entirely Corona-typical. He/she feels not too bad and has to carry out work e.g. because it is weekend or because he/she works in shifts and no replacement can be found: If the test is negative in this case, work is possible on this day at least (in case of any symptoms of a cold, however, it is recommended by RKI to stay five days at home and to return to work 48 hours after symptoms have disappeared only).
  • Persons returning from business trips to foreign risk areas (quarantine can be shortened from 10 to 5 days by a test) or arrival of new employees from risk areas.

MED does not offer tests required for planned private travels or tests for persons returning from private travels.

Direct testing at KIT is aimed at quickly detecting potential sources of infection and preventing further infections. MED does not want to replace diagnostics services of your family physician. Together with the responsible superior, it is therefore necessary to agree on the appropriateness of a test in advance. Employees cannot be obliged to undergo a test. The possibility of testing depends on the personnel resources of MED. Presumably, testing will not be possible any time. Make an appointment by phone in advance.

To determine the appropriateness of testing and to make an appointment, call 22070 (MED First-aid Station)

Tests are already made by MED on Campus North, Building 124 (for reasons of infection protection, test candidates are requested to use the northern entrance of the Radiation Accident Station). On Campus South, a test office will be established at the Sports Institute, which will be operated by MED, if necessary. 

Please bring along the signed Privacy Policy for your test. 

Dr. med. Andrea Stahl

Chief Company Physician