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CORONAVIRUS - aktuelle Empfehlungen

CORONAVIRUS – Hinweise und Empfehlungen (Stand 19.03.2020)

(english version below)

Coronavirus, Sars-CoV-2 und Covid-19

Coronavirus ist die geläufigste Bezeichnung für ein neuartiges Virus. Dessen offizieller Name, den die WHO festgelegt hat, lautet Sars-CoV-2. Die aus dem Virus resultierende Lungenkrankheit heißt Covid-19. Bis zu seinem Ausbruch im Dezember 2019 in Wuhan, China, war Sars-CoV-2 unbekannt.

Wie ist die derzeitige Risikoeinschätzung?

Die weltweite Ausbreitung von COVID-19 wurde am 11.03.2020 von der Weltgesundheitsorganisation WHO zu einer Pandemie erklärt. Die Zahl der Fälle in Deutschland steigt aktuell weiter an.

Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird derzeit vom Robert-Koch-Institut (RKI) insgesamt als „hoch“ eingeschätzt. Diese Gefährdung variiert aber von Region zu Region.

Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Dabei hängt die Belastung des Gesundheitswesens maßgeblich von der regionalen Verbreitung der Infektion, den vorhandenen Kapazitäten und den eingeleiteten Gegenmaßnahmen (Isolierung, Quarantäne, soziale Distanzierung) ab und kann örtlich sehr hoch sein. Entsprechende Einschätzungen können sich kurzfristig  ändern.

Wie kann ich mich und andere schützen?

Wichtigstes Ziel ist es aktuell, Infektionsketten zu unterbrechen und die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Reduzieren Sie direkte soziale Kontakte deshalb so weit wie irgend möglich!

Regeln zur Kontaktreduktion:

Der Bund-Länder-Beschluss regelt unter anderem:

•Alle Personen werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

•In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.

•Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Beachten Sie auch die Hinweise der lokalen Behörden.

Hygieneregeln:

•Halten Sie beim Husten und Niesen Abstand zu anderen und drehen Sie sich weg; halten Sie die Armbeuge vor Mund und Nase oder benutzen Sie ein Taschentuch, das Sie sofort entsorgen (Nies- und Hustenetikette).

•Waschen Sie sich regelmäßig die Hände gründlich mit Wasser und Seife, vermeiden Sie das Berühren von Augen, Nase und Mund (Händehygiene).

Im Falle von Atemwegssymptomen

•Vermeiden Sie unnötige Kontakte, insbesondere zu Älteren oder chronisch Kranken.

•Bleiben Sie zu Hause.

•Halten Sie sich an die oben genannten Verhaltenshinweise zur Händehygiene sowie zur Nies-und Hustenetikette.

•Suchen Sie bei Atemwegssymptomennach telefonischer Anmeldung einen Arzt auf bzw. kontaktieren Sie das zuständige Gesundheitsamt

Hierzu beachten Sie bitte folgende Empfehlung des Ablaufes: Patienten-Flüsse Covid-19.pdf

 

Beachten Sie zugleich folgende Grundregeln:

  • Verzichten Sie auf das Händeschütteln.
  • Halten Sie zu anderen Personen mindestens 1,5 bis 2 Meter Abstand.

 

Generell werden  solche Maßnahmen empfohlen, die grundsätzlich bei ansteckenden Krankheiten ratsam sind. So sollten akut Erkrankte möglichst zu Hause bleiben, um sich auszukurieren, damit das Virus oder auch andere Krankheitserreger nicht weiterverbreitet werden.

Welches sind die Symptome und wie verläuft eine Infektion mit Sars-CoV-2?

Die Inkubationszeit – also die Zeit zwischen Ansteckung  und ersten Symptomen – liegt nach derzeitigem Stand im Mittel bei 5  bis 6 Tagen, kann aber bis zu 14 Tage betragen. Das ist der Grund dafür, dass Verdachtsfälle zwei Wochen lang isoliert werden.

Die Krankheitsverläufe variieren stark und reichen von symptomlosen Verläufen bis zu – allerdings selten – schweren Lungenentzündungen mit Lungenversagen und Tod.

Es können Fieber, trockener Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Schüttelfrost auftreten. Einige Betroffene leiden an Übelkeit und Durchfall.

Bei den in China erfassten und kumulierten Fällen (n = 55.924 laborbestätigte Fälle; Stand 20.02.2020) werden als häufigste Symptome Fieber und Husten genannt. Dabei verliefen rund 80  Prozent der Erkrankungen mild bis moderat.

Obwohl schwere Verläufe häufig auch bei Personen ohne Vorerkrankung auftreten, haben bestimmte Personengruppen ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe:

  • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab Alter  50 bis 60)
  • Raucher
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen
  • Patienten mit geschwächtem Immunsystem.

Informationen und Hilfestellungen für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf finden Sie hier:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html;jsessionid=488641398833A85FB1E4005B19DEE532.internet062?nn=13490888 External Link External Link.

In den meisten Fällen werden die Infizierten wieder gesund. Die Behandlung verläuft so wie bei anderen Atemwegserkrankungen. Eine spezifische, gegen das Virus selbst gerichtete Therapie steht derzeit nicht zur Verfügung.

Was tun bei Verdacht auf eine Infektion?

Wer Krankheitssymptome wie Fieber, Husten und/oder Atemnot entwickelt und vermutet, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte zunächst einen Arzt telefonisch kontaktieren und keinesfalls die Praxis aufsuchen. Ist der Hausarzt nicht erreichbar, dann die Notfallnummer 116 117 wählen. Am Arbeitsplatz kann auch – zunächst telefonisch –  Kontakt mit den Medizinischen Diensten aufgenommen werden (Tel. -22070).

Wann wird ein Test durchgeführt?

Wenn ein begründeter Verdacht auf COVID-19 vorliegt, ist ein Labortest angezeigt. Ob der Verdacht begründet ist, wird anhand von Empfehlungen und Vorgaben des RKI im ärztlichen Gespräch überprüft. Sofern dies angezeigt ist, werden im ärztlichen Gespräch auch weitere Schrittebesprochen.

Wenn man keine Symptome hat, sagt ein Test auf Sars-CoV-2 nichts darüber aus, ob man krank werden kann. Zudem würden damit die Testkapazitäten unnötig belastet. Es gilt: „Kein Test ohne Symptome“.

Die Testzentren sollten nicht unnötig überlastet werden, damit vor allem diejenigen schnell getestet werden können, bei denen ein begründeter Verdacht besteht oder die zu einer Risikogruppe gehören – also Ältere sowie Menschen mit Vorerkrankungen.

Ein negatives Testergebnis ist immer nur eine Momentaufnahme. Wer heute „negativ“ getestet wird, kann sich morgen schon angesteckt haben.

Quellen: RKI und tagesschau.de, Stand 19.03.2020

 

Internationale Risikogebiete

Ägypten: ganzes Land
Frankreich: ganzes Land
Iran: ganzes Land
Italien: ganzes Land
Niederlande: ganzes Land
Österreich: ganzes Land
Schweiz: ganzes Land
Spanien: ganzes Land
Südkorea: Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
USA: ganzes Land
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland: ganzes Land

Die internationalen Risikogebiete wurden zuletzt aktualisiert am 2.4.2020 um 19:50 Uhr. Niederlande, Schweiz, USA und Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland wurden hinzugefügt (zuvor waren nur einige Regionen in der Schweiz und den USA als internationale Risikogebiete ausgewiesen).

Seit dem 31.03.2020 weist das RKI keine besonders betroffenen Gebiete in Deutschland mehr aus. In vielen Landkreisen gibt es Ausbrüche mit zum Teil großen Fallzahlen. Daten zu COVID-19-Fällen in den Landkreisen finden sich auf dem Dashboard sowie in den täglichen Lageberichten.

 

Aktuelle Fallzahlen in Stadt und Landkreis Karlsruhe: https://corona.karlsruhe.de/aktuelle-fallzahlen

 

Zuletzt aktualisiert am 24.03.2020 um 12:00 Uhr

 

Poster des RKI zu Corona

Poster des Robert Koch-Instituts zur Corona-Pandemie:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Transport/Poster_Information_Reisende_italien.pdf?__blob=publicationFile#page=1&zoom=auto,-83,848 External Link External Link (deutsch, englisch, italienisch).

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Transport/Poster_Information_Reisende_china.pdf?__blob=publicationFile External Link External Link (deutsch, englisch, chinesisch).

In Deutsch, Englisch, Italienisch: (direkter Link zum PDF-Dokument, falls Homepage nicht erreichbar: RKI.pdf)

 

Empfohlenes Vorgehen für KIT-Beschäftigte und -Studierende  nach Fallkonstellationen

Konstellationen ohne sofortige Maßnahmen:

  • Rückkehrer, die nicht aus einem Risikogebiet External Link External Link kommen, keinen Kontakt zu am Coronavirus-Erkrankten hatten und keine Krankheitssymptome (z. B. Husten, Atemnot oder Fieber) haben, können an ihren Arbeitsplatz zurückkommen.
  • Halten Sie aber Kontakt mit Personen aus der Region, aus der Sie ausgereist sind. Entwickeln Personen aus Ihrem dortigen Umfeld innerhalb von 14 Tagen nach Kontakt mit Ihnen Symptome (z. B. Husten, Atembeschwerden, Fieber) dann Vorgehen gemäß Punkt 2 (s. unten).

 

Konstellationen mit sofortigen Maßnahmen:

  1. Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet External Link External Link  aufgehalten haben, sollen lt. RKI-Empfehlung Kontakte zu anderen Personen vermeiden, d. h. nach Möglichkeit zu Hause bleiben und sich unverzüglich telefonisch oder per E-Mail vom Gesundheitsamt (Tel. 0721 936 99250 oder gesundheitsamt∂landratsamt-karlsruhe.de) bezüglich des weiteren Vorgehens beraten lassen. Erlaubt die Art der Dienstgeschäfte es den Reiserückkehrern aus RKI-Risikogebieten nicht, diese von zu Hause als mobiles Arbeiten weiterzuführen, geben Ihre Ansprechpersonen bei der DE PSE External Link External Link Auskünfte zur Einleitung einer bezahlten Freistellung für 14 Tage ab Rückkehr aus dem RKI-Risikogebiet.
  2. Personen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt mit Erkrankten  hatten (d. h. Menschen, die an COVID-19  erkrankt waren bzw. innerhalb weniger Tage nach dem Kontakt erkrankt sind), sollten analog zu dem unter Punkt 1 beschriebenen Ablauf vorgehen (häusliche Quarantäne, Beratung über das Gesundheitsamt).
  3. Personen, die Symptome einer Atemwegsinfektion (z. B. Husten, Atembeschwerden, Fieber) entwickeln, sollten sich nach telefonischer Voranmeldung umgehend bei einem Arzt vorstellen. Falls diese Symptome während der Arbeit auftreten, ist dies auch beim betriebsärztlichen Dienst am Campus Nord möglich. Studierenden raten wir, sich in diesem Fall sofort an ihren Hausarzt zu wenden.

 

Wichtig: Jeder Arztbesuch, der möglicherweise mit dem neuen Coronavirus in Zusammenhang steht, sollte zuvor  in der Arztpraxis bzw. in der  MED-Ambulanz (Tel. 22070) telefonisch angekündigt werden. So wird sichergestellt, dass entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden können (kein langes Sitzen im vollen Wartezimmer, vorbeugende zusätzliche Hygienemaßnahmen wie Mundschutz etc.), um weitere Ansteckungen zu vermeiden.

 

Gegebenenfalls muss der hier empfohlene Ablauf angepasst werden, wenn sich die Lage ändert. Das KIT wird sich hierbei nach den Empfehlungen übergeordneter Institutionen (Robert Koch-Institut, Gesundheitsamt) richten und Beschäftigte und Studierende über Änderungen auf dieser Seite  auf dem Laufenden halten.

Weitere wichtige Links 

– Hinweise zu Hygienemaßnahmen finden Sie hier Hygienemaßnahmen.

– Reise- / Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes finden Sie hier Reise- / Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

– Aktuelle Empfehlungen des Gesundheitsamts Karlsruhe finden Sie hier https://www.landkreis-karlsruhe.de/Service-Verwaltung/Verwaltung/Dezernate-%C3%84mter/Recht-Ordnung/Gesundheitsamt/Coronavirus.php?object=tx%7c3051.5&ModID=7&FID=3051.2453.1&NavID=1863.87&La=1 External Link External Link.

– Gesundheitsamt Karlsruhe: Tel. 0721 936 99250 oder E-Mail gesundheitsamt∂landratsamt-karlsruhe.de.

 

Dr. med. Andrea Stahl

Leitende Betriebsärztin

 

CORONAVIRUS - current recommendations

Corona virus, Sars-CoV-2, and Covid-19

Corona virus is the most common name for a new type of virus. Its official name, established by the WHO, is Sars-CoV-2. The lung disease resulting from the virus is called Covid-19. This virus and the disease were unknown before the outbreak in Wuhan, China, in December 2019.

Current risk assessment

The worldwide spread of COVID-19 was declared a pandemic by the WHO on March 11, 2020.  The number of cases in Germany currently continues to rise.

The risk to the health of the population in Germany is currently estimated by the Robert Koch Institute (RKI) as "high".

However, this threat varies from region to region. The probability of serious disease progression increases with increasing age and pre-existing conditions. The burden on the health care system depends largely on the regional spread of the infection, the available capacities and the countermeasures taken (isolation, quarantine, social distancing) and can be very high locally. This assessment may change in the short term due to new findings.

How can I protect myself and others?

Rules for contact reduction:

The decision of the Federal Government and the Länder regulates among other things: •Everyone is urged to reduce contacts with other people outside the members of their own household to an absolutely necessary minimum.

•In public, a minimum distance of 1.5 m must be maintained wherever possible.

•Staying in the public space is only permitted alone, with another person not living in the household or in the company of members of the own household. Follow the instructions of the local authorities.

Hygiene rules:

•When coughing and sneezing, keep your distance and turn away; hold the crook of your arm in front of your mouth and nose or use a handkerchief that you should dispose immediately (respiratory hygiene).

•Wash your hands regularly with soap and water, avoid touching your eyes, nose and mouth (hand hygiene)

In case of respiratory symptoms

•Avoid unnecessary contact, especially with the elderly or chronically ill.

•Stay at home.

•Adhere to the above-mentioned instructions on hand hygiene as well as on respiratory hygiene.

•In case of respiratory symptoms, consult a doctor after calling them or contact a hotline.

•Follow the instructions of the local authorities.

•You can find your local health office here: https://tools.rki.de/plztool/

Hotlines zum neuen Coronavirus

Bundesministerium für Gesundheit: 030 346 465 100

Unabhängige Patientenberatung Deutschland: 0800 0117722

Patientenservice: 116 117 Stand: 24.03.2020

Please reduce direct social contacts as far as possible. The most important goal at present is to break chains of infection and contain the spread of the virus

Please observe the following basic rules: Do not shake hands, wash your hands thoroughly and regularly  (https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/) and keep a distance of at least 1.5 to 2 meters from other people. The so-called coughing and sneezing etiquette should also be observed (https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps/hygiene-beim-husten-und-niesen/#c6375)

further references: https://www.uni-weimar.de/de/bauingenieurwesen/aktuell/news-aus-der-fakultaet/titel/abstand-halten-neues-video-der-bauhaus-universitaet-weimar-verdeutlicht-wie-sich-atemluft-ausbreite-1/

In general, the measures recommended are those that are generally advisable in the case of infectious diseases. For example, acutely ill patients should stay at home if possible in order to cure themselves so that the virus or other pathogens are not spread further.

What are the symptoms and course of infections?

The incubation period – which is the time between infection and the onset of the first symptoms - is currently 5-6 days on average, but can also be up to 14 days. This is the reason why suspected cases are isolated for two weeks.

The course of the disease varies greatly and ranges from asymptomatic progression to rare severe pneumonia with lung failure and death.

Fever, dry cough, rhinitis and fatigue, respiratory problems, sore throat, headache, aching limbs and chills may occur. Some people suffer from nausea and diarrhoea.

From the cumulative cases recorded in China (n = 55,924 laboratory-confirmed cases; as of February 20, 2020), fever and cough are reported as the most frequent symptoms. Around 80 % of the cases were mild to moderate.

Although severe courses of the disease often occur in people without previous illnesses, certain groups of people have an increased risk of severe courses of the disease: these are older people (with a steadily increasing risk of severe courses from around 50-60 years of age), smokers, people with certain previous illnesses, and patients with a weakened immune system.

Information and support for persons with a higher risk for a severe COVID-19 disease course can be found here:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html;jsessionid=488641398833A85FB1E4005B19DEE532.internet062?nn=13490888

In most cases, the infected people get well again. The treatment is the same as for other respiratory diseases. A specific therapy, i.e. one directed against the virus itself, is not currently available.

What to do if an infection is suspected

  • Anyone who has had contact with a person who has been diagnosed with the Corona Virus in the laboratory should contact the Public Health Office (https://www.landkreis-karlsruhe.de/gesundheitsamt) immediately, even without symptoms.
  • Anyone who in the last 14 days before the onset of symptoms has stayed in a risk area defined by the RKI (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html)  should - even if there are no signs of illness - avoid unnecessary contact and stay at home.
  • Anyone who develops symptoms of illness such as fever, cough and/or shortness of breath and suspects that they have been infected with the coronavirus should first contact a doctor by telephone and under no circumstances should they visit the doctor‘s practice. If your family doctor is not available, dial the emergency number 116 117. At the workplace, contact can also be made - initially by telephone - with the medical services (Phone 22070).

When is a test carried out?

If there is a well-founded COVID-19 suspicion, a laboratory test is indicated. Whether or not the suspicion is justified will be checked in a medical consultation on the basis of the RKI recommendations and guidelines, and further steps will be discussed, if indicated.

If you have no symptoms, a test for Sars-CoV-2 will not tell you whether you can get sick. Unnecessary testing would also put an unnecessary strain on the test capacity. The rule is "no test without symptoms."

The test centers should not be unnecessarily overloaded, so that especially those who are reasonably suspected or who belong to a risk group - i.e. older people and people with previous illnesses - can be tested quickly.

A negative test result is always just a “snap-shot“. Anyone tested negative today could be infected tomorrow.

Sources: RKI and Tagesschau.de, as of March 19, 2020

 

International risk areas


Egypt: whole country
France: whole country
Iran: whole country
Italy: whole country
Netherlands: whole country
Austria: whole country
Switzerland: whole country
Spain: whole country
South Korea: Daegue and Gyeongsangbuk-do Province (North Gyeongsang)
USA: whole country
United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland: whole country

The international risk areas were last updated on 2.4.2020 at 19:50. The Netherlands, Switzerland, USA and United Kingdom Great Britain and Northern Ireland were added (previously only some regions in Switzerland and the USA were designated as international risk areas).

Since 31.03.2020, the RKI no longer has any particularly affected areas in Germany. In many counties there are outbreaks, some of which are large cases. Data on COVID-19 cases in the counties can be found on the dashboard as well as in the daily situation reports.

Current case numbers in the city and district of Karlsruhe: https://corona.karlsruhe.de/aktuelle-fallzahlen

Last Updated Mar 24, 2020 at 12:00.

 

Current posters of the RKI (February 25,2020)

In German, English, Italian: (if the homepage is not available: RKI.pdf)

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Transport/Poster_Information_Reisende_italien.pdf?__blob=publicationFile#page=1&zoom=auto,-83,848

In German, English, Chinese

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Transport/Poster_Information_Reisende_china.pdf?__blob=publicationFile

 

Depending on the specific case, we presently recommend KIT employees and students to proceed as follows:

  • Persons, who return, but do not come from a risk area (see above), had no contact to persons infected by the Corona virus, and do not show any symptoms of an infection (such as coughing, breathing difficulties, or high temperature), may directly return to their workplace.
  • Stay in contact with persons from the region from which you returned. If persons you met there develop symptoms (e.g. coughing, breathing difficulties, high temperature) within 14 days after they had contact with you, proceed according to section 2 below.

In the following cases, measures must be taken immediately: 

  1. Persons returning, who stayed in a risk area (see above) in the last 14 days, should initially avoid contact to other persons according to the recommendation of RKI. This means that they should not return to their workplace or university, but immediately contact by phone or email the Gesundheitsamt (Health Authority), phone 0721 936 99250 or gesundheitsamt∂landratsamt-karlsruhe.de) for advice. If the nature of the official business does not allow travel returnees from RKI risk areas to continue their business from home as mobile work, your contact persons at DE PSE (Ansprechpersonen bei der DE PSE ) will provide information on initiating a paid leave of absence for 14 days from their return from the RKI risk area.
  2. Persons returning, who had contact to persons already infected or to persons infected by nCoV a few days after their contact in the last 14 days, are recommended to proceed as described above in Section 1 (consultation by Health Authority).
  3. Persons returning (irrespective of the region visited) and showing symptoms of an infection of the respiratory passages (e.g. coughing, breathing difficulties, high temperature) within 14 days after their return should contact their general practitioner after an advance notification by phone. If these symptoms appear during work, you may also contact the Medical Services on Campus North. Students should directly contact their general practitioner (Hausarzt).

 

Important: Any visit of a practitioner in connection with the new Corona virus should be notified in advance by phone to the practitioner’s staff or, when contacting the company physician, to the first-aid station of MED (phone 22070). This will ensure that the required precautionary measures are taken (no long sitting in a crowded waiting room, preventative additional hygiene measures, such as face mask, etc.) to prevent further spreading of the infection.

 

In case the situation will change, further measures may have to be taken and an adapted proceeding may be required. KIT will then follow the recommendations of superordinate institutions (Robert Koch Institute, Health Authority) and inform KIT employees and students accordingly on this website.

For information on hygiene measures, click HygieneMeasures

Travel / security information from the Federal Foreign Office can be found here Reise- / Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

 

Dr. med. Andrea Stahl

Chief Company Physician