Grippeschutzimpfung 2025/2026
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Grippeimpfung ausdrücklich nur für alle Personen ab 60 Jahren sowie für Risikogruppen (z.B. chronisch Kranke, Schwangere ab dem 2. Trimenon, Personen mit viel Publikumsverkehr). Abweichend von den Empfehlungen der STIKO empfiehlt das Land Baden-Württemberg generell die Influenza-Impfung.
Für Personen ab 60 Jahren kommt ausschließlich der Hochdosis-Impfstoff Efluelda® zur Anwendung. Eine Terminbuchung hierfür ist nur in einem festgelegten Zeitrahmen möglich (s. Impfterminplan).
Hier finden Sie die
Impftermine
Eine vorherige Terminvereinbarung ist erforderlich!
Die Anmeldung erfolgt online.
Freischaltung ab 29.09.2025.
Anleitung zur Terminbuchung.
Bitte bringen Sie den Einwilligungs-bogen ausgefüllt und unterschrieben zum Impftermin mit.
Nehmen Sie bitte die Datenschutz-erklärung zur Kenntnis (kein Ausdruck).
Bitte zudem mitbringen:
- Mitarbeiterausweis
- Krankenversichertenkarte
- Impfausweis
Sollten Sie noch Fragen bzw. sofern vorhanden Unklarheiten bezüglich der Impfung haben, kann dies selbstverständlich vor Ort noch mit dem medizinischen Personal besprochen werden.
Was ist die Grippe?
Die echte Grippe, auch Influenza genannt, ist eine ernsthafte, hochansteckende Erkrankung der Lunge und der oberen Atemwege. Ausgelöst wird sie durch Influenzaviren.
„Banale“ Erkältungen oder „grippale Infekte“ werden dagegen von anderen Erregern verursacht. In Deutschland kommt es in den Wintermonaten, besonders nach dem Jahreswechsel häufig zu Grippewellen mit unterschiedlicher Ausbreitung und Schwere. Influenzaviren verändern sich ständig und bilden häufig neue Varianten. Deshalb kann man im Laufe seines Lebens mehrmals an einer Grippe erkranken. Aufgrund der Veränderungen der Viren wird der Influenza-Impfstoff nahezu jedes Jahr neu angepasst.
Wie wird die Grippe übertragen?
Infizierte Personen können das Virus durch Husten oder Niesen über die Luft durch virushaltige Tröpfchen übertragen (Tröpfcheninfektion). In der Regel sind infizierte Personen 1-2 Tage vor und bis zu 5 Tage nach Symptombeginn ansteckend. Die Viren können aber auch über verunreinigte Oberflächen und Gegenstände übertragen werden. Durch die Berührung einer verunreinigten Oberfläche mit den Händen und anschließender Berührung des Mundes, der Augen oder der Nase kann eine Infektion stattfinden (Schmierinfektion).
Was sind die Symptome?
Typisch ist ein plötzlich einsetzendes Krankheitsgefühl mit Fieber, Halsschmerzen und trockenem Husten, begleitet von Kopf- und Gliederschmerzen. Nach 5 bis 7 Tagen bilden sich die Beschwerden bei einem unkomplizierten Verlauf zurück, wobei der Husten deutlich länger anhalten kann.
Die Infektion kann leicht, sogar ohne Beschwerden, verlaufen. Hier besteht die Gefahr der weiteren Verbreitung der Grippe durch die unbewusst erkrankte Person. Es treten aber auch schwere Krankheitsverläufe auf, auch bei jungen Menschen, wobei pulmonale Komplikationen (besonders Lungenentzündung) im Vordergrund stehen. Im schlimmsten Fall kann Influenza tödlich verlaufen.
Bei „gewöhnlichen“ Grippewellen ist in Deutschland mit etwa 5.000 bis 8.000 Todesfällen zu rechnen; bei heftigen Verläufen kann die Zahl um ein Mehrfaches steigen. Nach einer konservativen Schätzung des Robert-Koch Institutes kam es während der schweren Influenza-Saison 2017/18 in Deutschland zu 25.100 Influenza-bedingten Todesfällen durch Influenza
Wer ist besonders gefährdet?
Menschen mit chronischen Grundkrankheiten wie Herz-Kreislauferkrankungen, Schwangere und Senioren haben ein erhöhtes Risiko für Komplikationen und schwere Krankheitsverläufe, wobei die Lungenentzündung die häufigste Komplikation ist.
Wie kann ich mich schützen?
Die Impfung bietet den besten Schutz gegen Grippe. Da sich die Varianten des Grippevirus stets verändern und der Immunschutz der Grippeimpfung mit der Zeit nachlässt, sollte die Grippeschutzimpfung jedes Jahr mit dem jeweils aktuellen Impfstoff durchgeführt werden, am besten in den Monaten Oktober und November. Es dauert circa zwei Wochen bis das Immunsystem durch die Impfung einen Schutz gegen die Grippe aufgebaut hat.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung für Menschen, die besonders gefährdet sind, schwer zu erkranken oder selber Kontakt mit gefährdeten Menschen haben:
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Menschen, die 60 Jahre und älter sind
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Schwangeren ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel; bei chronischen Grunderkrankungen schon ab dem ersten Schwangerschaftsdrittel
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für Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens (wie z.B. chronische Krankheiten der Atmungsorgane, Herz- oder Kreislaufkrankheiten, Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes oder andere Stoffwechselkrankheiten, chronische neurologische Grundkrankheiten wie z.B. Multiple Sklerose mit durch Infektionen getriggerten Schüben, angeborene oder erworbene Immundefizienz oder HIV)
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Personen, die als mögliche Infektionsquelle im selben Haushalt lebende oder von ihnen betreute Risikopersonen gefährden können
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Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Bewohnern von Alten- oder Pflegeheimen
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Personen mit erhöhter Gefährdung (z.B. medizinisches Personal)
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Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr
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Personen, die als mögliche Infektionsquelle für von ihnen betreute Risikopersonen fungieren können.
Darüber hinaus gibt es für diese Impfung eine öffentliche allgemeine Empfehlung, ohne Einschränkung auf bestimmte Personengruppen für das Land Baden-Württemberg.
Welcher Impfstoff wird von den Medizinischen Diensten des KIT verwendet?
Für die Saison 2025/2026 wird für Personen bis 59 Jahren der hühnereiweißfreie, in Zellkulturen hergestellte Grippeimpfstoff Flucelvax® verwendet. Dieser ist auch für Personen mit Hühnereiweißallergie geeignet. Für Personen ab 60 Jahren kommt der Hochdosis-Impfstoff Efluelda ® zur Anwendung.
Die Zusammensetzung beider eingesetzten trivalenten Impfstoffe entspricht den Empfehlungen der WHO für die Saison 2025/2026.
Weshalb empfiehlt die STIKO für Personen ab 60 Jahren einen anderen Impfstoff?
Mit zunehmendem Alter nimmt die Leistungsfähigkeit des Immunsystems ab, so dass Infektionen häufiger schwer verlaufen. Ältere Menschen haben daher ein erhöhtes Risiko aufgrund einer Komplikation im Krankenhaus behandelt zu werden. Die reduzierte Immunantwort älterer Menschen führt außerdem dazu, dass die Impfung weniger wirksam sein kann als bei jüngeren Erwachsenen. Deshalb wurde für diese Gruppe adjuvantierte bzw. Hochdosis-Impfstoffe entwickelt. Der bei der KIT-Impfaktion verwendete Hochdosis-Impfstoff und der adjuvantierte Impfstoff weisen ein ähnliches Sicherheitsprofil auf. Im Vergleich zum Influenza-Standard-Impfstoff zeigen beide Impfstoffe eine leicht erhöhte Reaktogenität, das heißt: Es können vermehrt lokale Nebenwirkungen an der Injektionsstelle (Schmerz, Rötung, Schwellung) auftreten. auch Reaktionen wie Fieber oder Kopfschmerzen werden im Vergleich zu den Influenza-Standardimpfstoffen etwas häufiger berichtet. Die Beschwerden sind in der Regel selbstlimitierend, d.h. sie verschwinden nach einigen Tagen von selbst. Die Sicherheit des Influenza-Hochdosis- und des adjuvantierten Impfstoffs wurde in klinischen Studien intensiv geprüft. Es gab- wie für die Influenza-Standard-Impfstoffe - keine Sicherheitsbedenken. Ein Auftreten von seltenen schwereren Nebenwirkungen in Zusammenhang mit der jeweiligen Impfung wurde nicht berichtet.
Welche Impfreaktionen und Nebenwirkungen sind möglich?
Die Grippeimpfung ist in der Regel gut verträglich. In Folge der natürlichen Auseinandersetzung des Organismus mit dem Impfstoff kann es nach der Impfung zu einer Rötung oder Schwellung an der Einstichstelle kommen, die auch schmerzen kann. Ebenso können in den ersten drei Tagen nach der Impfung Allgemeinsymptome wie beispielsweise Frösteln, Müdigkeit, Übelkeit oder Muskelschmerzen auftreten. Solche Impfreaktionen klingen in der Regel nach ein bis zwei Tagen wieder ab.
Schwere Nebenwirkungen sind sehr selten. Bei weniger als einem von 10.000 Geimpften wurden allergische Reaktionen an der Haut und in den Bronchien beobachtet. Ebenfalls sehr selten können sich kleine Blutgefäße entzünden oder die Zahl der Blutplättchen (verantwortlich für die Blutgerinnung) kann sich vorübergehend verringern.
Wer darf nicht gegen Influenza geimpft werden?
Wer an einer fieberhaften Erkrankung (≥38,5°C) oder schwereren akuten Infektion leidet, sollte zu diesem Zeitpunkt nicht geimpft werden. Die Impfung sollte aber so bald wie möglich nachgeholt werden.
Bei einer schweren Allergie gegen einen anderen Bestandteil des Impfstoffs sollte die Möglichkeit einer Impfung gegen Influenza mit der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt besprochen werden.
Wer kann an der Impfkampagne 2025/2026 von KIT-MED teilnehmen?
Beschäftigte des KIT Campus Nord und Campus Süd (Online-Buchung nur mit gültigem KIT-Account möglich)
Beschäftigte sämtlicher KTE-Bereiche, FIZ, KHG, ZAG und Zeiss Innovation Hub
Die Impfung kann wahlweise am Campus Nord oder Campus Süd wahrgenommen werden.
Wer trägt die Kosten?
Der Impfstoff wird weitestgehend durch die gesetzlichen Krankenkassen zurück erstattet. Die restlichen Unkosten, die für die Impfung von KIT-Mitarbeitern anfallen, werden über das Budget der betrieblichen Gesundheitsförderung (Netzwerk Gesundheit) getragen, die Kosten für Fremdfirmenangehörige von der jeweiligen Firma.
Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten des Robert-Koch-Institutes und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/Influenza/faq_ges.html
https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/grippe-influenza.html
https://www.impfen-info.de/impfempfehlungen/fuer-erwachsene/grippe-influenza.html
Influenza Vaccination 2025/2026
The German Standing Committee on Vaccination (STIKO) expressly recommends influenza vaccination for all persons aged 60 and older as well as for risk groups (e.g. chronically sick persons, pregnant women as of the 2nd trimester of pregnancy, persons having many guests or clients). Contrary to the recommendations by STIKO, all persons in Baden-Württemberg, who wish to undergo vaccination, can do so as outlined in the legal approvals of the influenza vaccines.
Please note that for people aged 60 and older, the high-dose vaccine Efluelda® will be applied. Registration for this vaccination is possible in a fixed period only (see vaccination dates).
The vaccination dates can be found here.
Please make a prior
appointment.
Registration is done online.
Booking possible from 29.09.25.
Instructions can be found here.
Please bring along the completed
consent form.
Please take note of the data privacy statement (no printout).
In addition, please bring along:
- Employee identification card
- Health insurance card
- Vaccination card
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People older than 60
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Pregnant women as of the second third of their pregnancy; in case of chronic primary diseases, as of the first third of their pregnancy
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Persons with an increased risk due to a primary disease (e.g. chronic diseases of respiratory organs, cardiac or circulation disorders, liver or kidney diseases, diabetes or other metabolic disorders, chronic neurological primary diseases, such as multiple sclerosis with attacks triggered by infections, congenital or acquired immunodeficiency or HIV)
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Persons who my infect risk persons cared for or living in the same household
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Staff and inhabitants of retirement or nursing homes
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Persons having a higher risk (e.g. medical staff)
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Persons working in institutions with a substantial amount of public traffic
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Persons who may infect risk persons cared for
For more information, click the websites of the Robert Koch Institute and the Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (Federal Centre for Health Education):
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/Influenza/faq_ges.html
https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/grippe-influenza.html
https://www.impfen-info.de/impfempfehlungen/fuer-erwachsene/grippe-influenza.html