Medizinische Dienste (MED)

Corona-Fall im KIT – Was ist zu tun?

Bei Corona-verdächtigen Symptomen sollen die betroffenen Beschäftigten zu Hause bleiben bzw. bei Auftreten während der Arbeit sofort nach Hause gehen und ihren Hausarzt oder Hausärztin informieren.

Da jegliche Atemwegsbeschwerden, auch ein alleiniger Schnupfen, Ausdruck einer SARS-CoV-2-Infektion sein kann, sollten auch Personen, bei denen der Hausarzt oder die Hausärztin einen Test nicht befürwortet, sich trotzdem so verhalten, dass Übertragungen verhindert werden, falls sie doch eine COVID-19-Erkrankung hätten. Dazu gehört insbesondere ab einer 7-Tages-Inzidenz im Landkreis von 35/100.000 Einwohner, eine weitestgehende Isolierung zu Hause und Kontaktreduktion für 5 Tage UND mindestens 48 h Symptomfreiheit vor Rückkehr an den Arbeitsplatz. Bei Verschlechterung ist eine sofortige Testung auf SARS-CoV-2 empfohlen. Eine AU-Bescheinigung kann nach telefonischer Beratung durch den Hausarzt oder die Hausärztin für bis zu 7 Tage ausgestellt und per Post zugesandt werden. Bei Bedarf ist eine Verlängerung per Telefon einmalig um bis zu weitere 7 Tage möglich.

Bitte informieren Sie auch Ihren Vorgesetzten/ihre Vorgesetzte, wenn Sie an COVID-19 erkrankt sind oder positiv getestet wurden, damit diese/r weitere Schritte einleiten können. Wenn Vorgesetzte und/oder Kollegen von einem/einer Beschäftigten erfahren, dass er/sie an Covid-19 erkrankt oder symptomfrei aber positiv getestet ist, muss zunächst umgehend geklärt werden, ob es mögliche Kontaktpersonen der Kategorie 1 im Betrieb gibt, damit diese frühzeitig informiert werden und mögliche Infektketten unterbrochen werden können. 

Ablaufschema zur Kontaktpersonenermittlung

In Anbetracht der momentanen Überlastung der Gesundheitsämter und die damit verbundene zunehmend verzögerte offizielle Benachrichtigung der Betroffenen, wurde vom Krisenstab ein Ablaufschema für die Kontaktpersonenermittlung am KIT erarbeitet. Dieses Ablaufschema zeigt die Schritte auf, wie im Falle  von infizierten Person bei noch ausstehender Benachrichtigung des Gesundheitsamtes zu handeln ist, um Kontaktpersonen der Kategorie 1 zu schützen und Infektketten zu unterbrechen.